Die Meridian-Diagnose beruht auf der traditionellen Chinesischen Medizin. Dort werden Meridiane als "Leitbahnen auf denen die innere Energie umläuft" postuliert. Als morphologische Grundlage der Meridiane werden Gefäss-Nervenstränge angesehen, wobei dem vegetativen Nervensystem die grösste Bedeutung beizumessen ist.

Die chinesische Energetik beschreibt 12 Hauptmeridiane, die symmetrisch und longitudinal durch verschiedene Körperzonen laufen. Weiterhin gibt es eine Anzahl von Sekundärmeridianen, die für die Vernetzung sämtlicher Gewebsschichten der Körperschale und der Organe zuständig sind. Die Energie beginnt ihren Umlauf im Lungenmeridian und fliesst nacheinander durch die Meridiane, die abwechselnd vom Typ Yin und Yang sind. Nach dem letzten Meridian (Lebermedirian) sind alle Körperzonen mit Energie "versorgt" und es beginnt eine neuer Umlauf.
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