Vor dem eigentlichen Messvorgang wird eine Bezugselektrode am Handgelenk befestigt. Die Messelektrode drückt man nacheinander auf die Anfangs- und Endpunkte der Meridiane, wobei eine federnde Lagerung des Messkontaktes eine hohe Reproduzierbarkeit der Messwerte gewährleistet. Die Reihenfolge der Messpunkte wird anschaulich vom Computer vorgegeben, so dass auch eine unbedarfte Person nach kurzer Einweisung die Messungen selbständig durchführen kann (Delegation). Fehlmessungen erkennt das Gerät automatisch und zeigt diese durch ein akustisches Signal an. Die übertragenen Messdaten werden von der Victor-Programmsoftware ausgewertet und graphisch dargestellt.

Durch die Analyse der Messwerte kann Victor zusätzlich Auskunft über Verträglichkeit und Wirksamheit von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln geben.
Der Interpreter nach Dr. med. E. Schrott ist ein weiteres Programm-Modul, das als Hilfestellung dient. Zu jedem Meridian findet man ein Liste häufiger Befunde und wichtige Hinweise für die Diagnose. Jeder Akupunkturpunkt ist mit Bezeichnung, Lokalisation und Anwendung beschrieben, so dass dieses Modul auch als Meridianatlas verwendet werden kann. |